Weltweit bekannt, aber nicht unsere Hauptstadt

Zürich. Treffpunkt für so viele Reisende von überall her und Heimat von über 400’000 Zürcherinnen und Zürcher. Auch wir drei verbringen zweimal in der Woche unsere Zeit an der Europaallee und haben deswegen diese Stadt als Startpunkt und erster Beitrag unserer Weltreise gewählt.
Die grösste Schweizer Stadt ist in 12 Stadtteile aufgeteilt und hat somit einiges zu bieten. In unserem Blogbeitrag zeigen wir euch die Highlights und Sehenswürdigkeiten aus dem Kreis 1.

Die wohl bekannteste Strasse ist die 1,4 km lange Bahnhofstrasse, welche sich vom Hauptbahnhof bis zum See erstreckt. Sie gilt als eine der teuersten und exklusivsten Einkaufsstrasse der Welt. An ihr findet man zum einen verschiedenste Warenhäuser, zahlreiche Uhrenläden oder luxuriöse Boutiquen, aber auch das Bankenzentrum, welches am Paradeplatz liegt, sowie die traditionsreiche Confiserie Sprüngli. Hier gibt es die berühmten Luxemburgerli und weitere typische Zürcher Spezialitäten, zum Beispiel das Birchermüesli.

Am Ende der Bahnhofstrasse, am Zürichsee befinden sich gleich zwei nennenswerte Plätze zum einen der Bürkiplatz, Schiffsanlegestelle und Marktplatz und der Sechseläutenplatz. Wie der Name schon verrät, findet auf dem Platz jeden Frühling das „Sächsilüüte“ statt. Eine Zürcher Tradition mit farbenfrohem Umzug durch die Strassen, bei dem ein Scheiterhaufen angezündet wird, auf welchem sich ein künstlicher Schneemann, der sogenannte „Böög“ befindet. Je schneller der Kopf explodiert, desto schöner soll der Sommer werden, heisst es.

Aber auch für andere Veranstaltungen wie die Vorführungen des Nationalzirkus Knie, der Weihnachtsmarkt oder momentan das Zürcher Filmfestival, welches noch bis Sonntag, 06. Oktober 2019 läuft, wird der Platz zwischen dem Bellevue und dem Openrhaus genutzt.

Anlegestelle Bürkiplatz

Geht man nun auf der anderen Seite der Limmat zurück Richtung Hauptbahnhof, kann man entweder dem Limmatquai entlang schländern oder durch die Gässchen des Niederdorfs flanieren. Das Niederdorf ist Teil der Zürcher Altstadt und wird von den Einheimischen gerne auch „Dörfli“ genannt. Tagsüber laden Cafés zum gemütlichen Verweilen ein und das „Lädele“ (Einkaufen) kommt auch nicht zu kurz. Abends ist es mit seinen Beizen und Bars ein beliebtes Ausgangsviertel.

Ebenfalls im Niederdorf befindet sich das Wahrzeichen von Zürich, das Grossmünster. Der Legende nach liess Karl der Grosse die evangelisch-reformierte Kirche an der Stelle, wo die Grabstätte der Stadtheiligen Felix und Regula lag, errichten. Sie wurde zudem zum Ausgangspunkt der deutschschweizerischen Reformation unter Huldrych Zwingli und Heinrich Bullinger. Heute kann man von der Aussichtsplattform, welche sich im Karslturm befindet, eine wunderbare Aussicht über die Stadt, die Limmat und den Zürichsee geniessen.

Aussicht vom Lindenhof auf das Grossmünster

Weitere Impressionen

Fraumünster (weiteres Wahrzeichen von Zürich)
Café Honold am Rennweg

Hoffe, der Beitrag hat euch gefallen. Wenn ihr noch weitere Spots kennt, die man im Kreis 1 unbedingt gesehen haben muss, lasst es uns in den Kommentaren wissen.

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